10 Dinge, die Ihr über das OLB MUSIK-CAMP 2018 wissen solltet

Mitte Januar haben wir die Überraschung bereits auf Facebook gelüftet: Das OLB MUSIK-CAMP geht in die nächste Runde. Vergangenes Jahr gab es eine kleine Pause, in der wir aber alles andere als untätig waren: Unsere musikalischen Begleiter – Die Wingenfelder – haben mit ihrer Band Fury and the Slaughterhouse fulminant auf zahlreichen Konzertbühnen ihr 30. Bühnenjubiläum gefeiert, und wir von den Jugendherbergen im Nordwesten haben währenddessen gemeinsam mit der Oldenburgischen Landesbank und allen OLB MUSIK-CAMP-Buddies das Projekt einer kleinen Frischekur unterzogen. Thorsten und Kai Wingenfelder haben es sich trotz Comeback-Trubel übrigens nicht nehmen lassen, dabei kräftig mitzuhelfen.

Herausgekommen ist eine OLB MUSIK-CAMP-Neuauflage, die Nachwuchsmusikern und jetzt auch Tontechnikern eine noch größere Bühne zum Ausprobieren, Lernen und Performen bietet. Wir haben Euch die zehn wichtigsten Dinge, die Ihr über das OLB MUSIK-CAMP 2018 wissen solltet, mal zusammengefasst.

10 Fakten über das OLB MUSIK-CAMP 2018

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1. Von Ska bis Deutscher Schlager: Jedes Genre ist willkommen!

Genres, die ausgeschlossen werden, gibt es beim OLB MUSIK-CAMP nicht. Deutscher Schlager ist ebenso willkommen wie Elektromusik und Metal. Egal, welche Musik ihr macht, Ihr könnt Euch also bewerben! Nur reine Cover-Bands werden nicht berücksichtigt. Übrigens: Fragt man Coach Line Pengel, welcher Musikstil in den vergangenen Camps etwas zu kurz gekommen ist, muss sie erst einmal überlegen. „Eigentlich haben wir immer eine vielfältig Mischung“, sagt sie. Aber dann fällt ihr doch eine Antwort ein: „Ska! Ska würde ich mir persönlich mal wieder wünschen.“

2. Jugendherbergen suchen den Superstar? Nö!

„Deutschland sucht den Superstar und Voice of Germany haben nicht geklappt, versuch ich es halt beim MUSIK-CAMP.“ Wenn Ihr mit dieser Motivation eine Bewerbung schreibt, werdet Ihr am Ende vermutlich enttäuscht sein. Das OLB MUSIK-CAMP unterscheidet sich deutlich von diesen und ähnlichen TV-Formaten. Den Coaches gehe es um eine nachhaltige Förderung und vor allem um die solide Vermittlung des musikalischen Handwerks, erklärte Thorsten Wingenfelder beim Pressegespräch Anfang der Woche. Wer vor allem berühmt werden möchte, der sei beim OLB MUSIK-CAMP nicht richtig. Zwar kann mit dem Camp durchaus eine Erfolgsstory starten, aber der innere Antrieb für die Teilnahme sollte es sein, Musik als Handwerk zu verstehen und dieses Handwerk verbessern zu wollen.

3. Persönlicher Proberaum in der Jugendherberge Damme

Am Workshop-Wochenende (6. bis 8.4.) wird die Jugendherberge Damme zu Eurer privaten Popakademie – eigener Proberaum inklusive. Nehmt also alles mit, was Euch beim Proben gute Laue macht oder für Eure Akustik wichtig ist. Ihr habt einen Teppich, der unverzichtbar ist? Rollt ihn aus. Ein Poster an der Tür zur Motivation gibt Euch den idealen Spirit? Hängt es ran. Von Freitagabend bis Sonntagabend gehört ein großer Raum der Jugendherberge Euch. Wie das 2016 aussah, könnt Ihr hier sehen.

4. Individuelles 1 zu1-Coaching

Beim dreitägigen Workshop müsst nicht Ihr zu den Coaches kommen und performen, sondern die Coaches kommen zu Euch. Ein Detail, das den Kern des Camps treffend zusammenfasst: Ihr steht mit Eurer Musik im Mittelpunkt und es gibt keine künstlich geschaffene Distanz zwischen Euch und den Profis. Ist ein Coach bei Euch im Proberaum, habt Ihr ihn für Euch allein. Es gibt auch keinen straffen Zeitplan – Ihr werdet so lange an individuellen Sounds und Fragen arbeiten, wie es in diesem Moment nötig erscheint.

5. Coaches erzählen Euch, wie das Musikbusiness tatsächlich läuft

Ob beim Frühstück, in den Proberäumen, bei den Gruppen-Coachings oder am Sonntag beim neuen „FAQ-Speeddating“: Nie wieder habt Ihr die Möglichkeit, Profis mit all Euren Fragen zu löchern und mit ihnen über Eure Gedanken zu Musik-Branche zu diskutieren. Das ein oder andere Mal werdet Ihr – so zeigt es die Vergangenheit – ganz schön überrascht sein, wenn Thorsten Wingenfelder, Line Pengel, Tjado de Vries & Co. über ihre Erfahrungen berichten. „Nachwuchskünstlerinnen und -künstler haben verständlicherweise die Bilder im Kopf, die sie in den Medien konsumieren“, meint Coach Thorsten Wingenfelder. „Manchmal sind diese Eindrücke aber irreführend. Das OLB MUSIK-CAMP ist ein klasse Rahmen, die Vorstellung davon, was es heißt, vom Musikbusiness zu leben, mal zu überprüfen. Wir freuen uns daher über jede Frage aus jedem Themenbereich.“

6. Soundcheck deluxe

Der richtige Sound wird ein zentrales Thema des OLB MUSIK-CAMP 2018 sein. Erstmals können sich daher auch Tontechniker und die, die es werden wollen, bewerben. Sie werden in der Jugendherberge Damme von Tjado de Vries gecoacht und dürfen beim Abschlusskonzert live mischen.

7. Live-Konzert vor Publikum

Apropos Live-Konzert – davon wird es gleich zwei geben, bei denen die Workshops-Bands auf der Bühne stehen: Am 8. April, also am Abschlussabend des Workshop-Wochenendes, wird direkt in der Jugendherberge Damme vor Publikum performt. Im Juli geht’s für die TeilnehmerInnen dann nach Leer: Am Wochenende 28. und 29.07. wird die Jugendherberge dort zum Konzertgelände. Am Samstagabend treten die Workshops-Bands erneut gemeinsam bei einem Open Air auf, am Sonntagabend sind dann die Wingenfelder mit Special guests dran.

8. Langzeitförderung statt Eintagsfliege

Nach dem Konzert in Leer ist dann Schluss mit der Förderung? Nein, ganz und gar nicht. Wenn die bisherigen OLB MUSIK-CAMPS eins gezeigt haben, dann, dass sie einen Langzeiteffekt haben. Die Coaches stehen auch Jahre später noch mit den KünstlerInnen in Kontakt und unterstützen sie, wann immer es eine Gelegenheit dazu gibt. Es werden beispielsweise Auftrittsmöglichkeiten vermittelt oder News zur Bands auf den Facebook-Seiten des Coaches geteilt.

9. OLB-Förderpreis: Professionelles Live-Musik-Video im Wert von 3.000 Euro

Checkt mal eben Eure Kontostände. Liegen dort zufällig 3.000 Euro auf der hohen Kante, die Ihr in ein professionell produziertes Musikvideo investieren könnt? Nein? Macht nichts! Eine Künstlerin/ ein Künstler bzw. eine Band wird nämlich nach dem Workshop-Wochenende mit dem OLB-Förderpreis ausgezeichnet. Und gewinnt damit die Produktion eines eigenen Musikvideos im Wert von 3.000 Euro. 2016 waren Toni Trash die Glücklichen.

10. Ab die Post: Bewerbungsschluss ist am 11. März

Ob mit oder ohne Förderpreis: Für Euch ist das OLB MUSIK-CAMP in jedem Fall ein Gewinn, wenn Ihr Euch als begeisterte Musiker professionalisieren und weiterentwicklen wollt. Also keine Scheu: Bewerbt Euch, egal in welchem Entwicklungsstadium ihr gerade seid. Eure aussagekräftige Bewerbung sollte neben einigen Zeilen zu Euch und Euren Zielen Folgendes enthalten: 2-3 Demo-Songs, ein Foto oder Video und Eure Kontaktdaten. Bei Tontechnikern reichen eine kurze Vorstellung sowie Angaben über bisherige Erfahrungen. Das Ganze schickt Ihr an: olbmusikcamp@jugendherberge.de. Bitte beachtet: Ihr solltet im Durchschnitt zwischen 16 und 27 Jahre alt sein und in Niedersachsen/ Bremen (Region Unterweser-Ems) zuhause sein.

Ihr wollt noch mehr wissen? Dann schaut auf der offiziellen Website des OLB MUSIK-CAMPS vorbei. Im Blog findet Ihr außerdem viele Rückblicke auf bisherige Konzerte und Workshops, Interviews mit den Coaches und Portraits zu bereits beteiligten Künstlern.

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